Die Energieeffizienzrichtlinie (EED)

 

Heizen und die Erzeugung von Warmwasser verursachen fast ein Drittel des gesamten Energieverbrauches in Deutschland. Hier sind hohe Einsparungen möglich. Die novellierte Energieeffizienzrichtlinie (Energy Efficiency Directive, EED) ist im Dezember 2018 in Kraft getreten und soll eine effizientere Nutzung von Energie unterstützen. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgt in Deutschland durch eine Novellierung der Heizkostenverordnung.

Ziele der EED

Die EED hat das übergeordnete Ziel, den Energieverbrauch innerhalb der EU bis zum Jahr 2030 um 32,5 % gegenüber dem 2007 prognostizierten Verbrauch zu senken. Ein angepasstes Verbrauchsverhalten soll zu Energieeinsparungen, speziell für die Wärme-, Kälte- und Warmwasserversorgung, führen.
Doch nur wer seinen Verbrauch kennt, kann sein Verbrauchsverhalten optimieren. Deshalb sollen Verbraucher zukünftig unterjährig und regelmäßig über ihren Energieverbrauch informiert werden. Für die Immobilienwirtschaft ergeben sich damit wichtige Änderungen.

Daraus resultierende Vorgaben für die Immobilienwirtschaft

Seit dem 25.10.2020* dürfen nur noch fernablesbare Erfassungsgeräte (Heizkostenverteiler, Warmwasser- und Wärmezähler) installiert werden, sofern der technische Aufwand und die Kosten in akzeptabler Relation zur Energieeinsparung stehen. Nutzer von Gebäuden mit fernablesbaren Erfassungsgeräten sollen mindestens zweimal jährlich eine Verbrauchsinformation erhalten.

*Die Umsetzung der EED in deutsches Recht (novellierte Heizkostenverordnung) steht trotz Fristablauf derzeit noch aus. Aktuell wird erwartet, dass die Novellierung der Heizkostenverordnung im 3 Quartal 2021 verabschiedet wird.

Ab dem 01.01.2022 erhalten Nutzer mit fernablesbaren Erfassungsgeräten ihre Verbrauchsinformationen mindestens monatlich. Die Informationen können online verfügbar sein und aktualisiert werden, wie es das Erfassungssystem erlaubt.
Bis spätestens 01.01.2027 muss der restliche Gebäudebestand mit fernablesbaren Erfassungsgeräten ausgestattet werden. Bereits verbaute, nicht fernablesbare Erfassungsgeräte müssen bis zu diesem Zeitpunkt ausgetauscht werden. Die Ablesung erfolgt dann automatisiert, so dass die Wohnungen nicht mehr betreten werden müssen.

Sicherheit durch rechtzeitiges Handeln

Da alle nichtfernablesbaren Erfassungsgeräte bis spätestens zum 01.01.2027 durch fernablesbare Heizkostenverteiler, Warmwasser- und Wärmezähler ersetzt sein müssen, besteht in der Immobilienwirtschaft schon jetzt Handlungsbedarf.
Wegen unterschiedlicher Eichfristen der verschiedenen Erfassungsgeräte und den dadurch bedingten Pflichtterminen für den Eichaustausch empfehlen wir bereits heute den Einsatz fernablesbarer Erfassungsgeräten.
Wer aktuell noch nichtfernablesbare Geräte installiert, muss spätestens bis zum Fristende der EED (31.12.2026) erneut tätig werden, unabhängig von der Eichgültigkeit der Geräte. Auch bei einem Einsatz von nicht eichpflichtigen Heizkostenverteilern kann das einen wirtschaftlichen Verlust bedeuten, da diese Geräte eine über das Fristende der EED hinausgehende Lebensdauer haben und somit auch von einem frühzeitigen Austausch betroffen sind.

Lösungen für die Immobilienwirtschaft

Eine zukunftssichere Funktechnik ist Voraussetzung für die zukünftige unterjährige Verbrauchsinformation. Das METRONA Funksystem von BRUNATA-METRONA erfüllt bereits heute alle Anforderungen der EED und bietet rechtliche Sicherheit für Vermieter sowie höheren Komfort für die Wohnungsnutzer.  

Vorteile

  • Sichere Fernablesung ohne Betreten der Wohnung
  • Die Privatsphäre Ihrer Mieter wird nicht gestört
  • Terminabsprachen entfallen
  • Monatswerte können für den Mieterwechsel verwendet werden
  • Verbrauchsschätzungen durch nicht anwesende Mieter entfallen

Energieeffizienz verstehen und Kosten sparen

Nutzer können ihren individuellen Energieverbrauch nur dann anpassen, wenn sie ihre aktuellen Verbrauchswerte kennen. Deshalb bieten wir Ihnen innovative Lösungen, Ihren Nutzern die Verbräuche transparent und sicher darzustellen. So erfüllen Sie die Vorgaben der EED und die Anforderungen an die unterjährige Verbrauchsinformation.

 

 

FAQ/Download

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Die Mitgliedsstaaten der EU müssen die Regelungen in nationales Recht umsetzen. In Deutschland ist dies mit einer Anpassung der Heizkostenverordnung geplant.

Geeignet sind elektronische Heizkostenverteiler, Warmwasser- und Wärmezähler, die eine Fernablesung der erfassten Verbrauchswerte außerhalb der Wohnung ermöglichen.

Erfassungsgeräte ohne Möglichkeit zur Fernablesung, wie zum Beispiel Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip, sind nicht geeignet und müssen bis zum 01.01.2027 durch fernablesbare Geräte ersetzt sein.

Rauchmelder unterliegen weder der EED noch der Heizkostenverordnung.
Ferninspizierbare Rauchmelder sind aber Bestandteil des METRONA Funksystems und sorgen dafür, dass die Wohnung des Mieters auch für eine Inspektion des Rauchmelders nicht betreten werden muss.

Das METRONA Funksystem erfasst nur die für die Abrechnungserstellung bzw. für den Rauchmelderservice auch tatsächlich benötigten Daten.

Übertragen werden lediglich die Verbrauchsdaten (Monatsend- und Stichtagswerte), Zustandsdaten zur Erkennung von Funktionsstörungen oder Geräteausfällen sowie gerätespezifische Daten zur Sicherstellung der Systemintegrität eines Erfassungsgeräts bzw. eines Rauchmelders.

Die Zuordnung der Zählerstands- bzw. Statusdaten eines Gerätes zu einer Liegenschaft und dem jeweiligen Nutzer erfolgt ausschließlich im BRUNATA-METRONA-Rechenzentrum.

Machen Sie Ihre Immobilie fit für die gesetzlichen Anforderungen

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