Smart Meter Rollout nicht gestoppt – wMSB-Geschäftsfeld der BRUNATA-METRONA-Gruppe nicht beeinträchtigt

 

 

1. Was ist der Sachverhalt?

Am 4. März 2021 hat das Oberverwaltungsgericht Münster ein Urteil gefällt, das nach Auffassung einiger Medien die aktuell verfügbaren Smart Meter als nicht rechtskonform einstuft und daher den bereits begonnenen Smart Meter Rollout aussetzt.

2. Ist damit der Smart Meter Rollout gestoppt?

Nein. Das Urteil hat für die BRUNATA-METRONA-Gruppe als wettbewerblicher Messstellenbetreiber (wMSB) keine negativen Auswirkungen. Die Auswirkungen für Netzbetreiber als grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) können noch nicht abschließend bewertet werden.

Das Gericht hat die Markterklärung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als voraussichtlich nicht rechtskonform eingestuft. Mit der Markterklärung wurde ein Einbauverbot für nicht BSI-konforme Messtechnik gültig und die Fristen für den Rollout starteten. Es geht also nicht um die Technik an sich, sondern nur um den Zeitpunkt und das Verfahren der Markterklärung. Hier muss das BSI nun vermutlich nachbessern.

Der Smart-Meter-Rollout und die Einbauverpflichtung für die gMSB ist dagegen nicht gestoppt und gilt weiterhin.

3. Was bedeutet dies konkret für unser Smart-Metering-Angebot und unsere Kunden?

Die BRUNATA-METRONA-Gruppe bietet ihren Kunden BSI-zertifizierte intelligente Messsysteme (iMSys) an, die alle gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Unsere Kunden sind damit auf der sicheren Seite und bekommen von uns zukunfts- und rechtssichere, fernauslesbare Zählertechnik verbaut.

Kurz zusammengefasst:

  • Intelligente Messsysteme (iMSys) sind weiterhin rechtskonform
  • Das Urteil betrifft die BRUNATA-METRONA-Gruppe nicht direkt – sondern nur Netzbetreiber (gMSB)
  • Die BRUNATA-METRONA-Gruppe digitalisiert die Immobile rechts- und datenschutzkonform nach aktuell sicherster Technik (iMSys)