Rauchmelder star

 

Der ferninspizierbare Rauchmelderstar ist für den Einsatz in der Wohnungswirtschaft konzipiert. Über die Einbindung in das METRONA FUNKSYSTEMstar kombiniert mit dem Rauchmelderservicestar entfällt die Inspektion vor Ort. Für die nach DIN 14676 vorgeschriebene regelmäßig wiederkehrende Rauchmelderprüfung muss eine Wohnung nicht mehr betreten werden.

Ferninspizierbarer Rauchmelderstar - Komfort und Sicherheit Dank Funktechnologie

Die Bewohner müssen nicht mehr zu Hause bleiben, da die Nutzeinheiten zur Inspektion nicht betreten werden. Sonderbesuche und Rechtsstreitigkeiten werden vermieden. Funkbasierte Rauchmelder bieten aber noch mehr: Beispielsweise wird der Gerätestatus regelmäßig geprüft und die Daten an einen Datensammler außerhalb der Wohnung übertragen.

Ihre Vorteile

Vorteile und Leistungsmerkmale

Ferninspizierbar
Die Rauchmelder werden gemäß DIN 14676 (Verfahren für Rauchmelder Bauweise C) vollumfänglich aus der Ferne inspiziert.

Sicher
Automatische Selbsttests gewährleisten eine erhöhte Funktionsbereitschaft. Die Abstandskontrolle und die Kontrolle der Raucheintrittsöffnungen erfolgen über Ultraschallsensoren und Infrarot-Technologie. Das Gerät verfügt zudem über eine Demontageerkennung. Im Fall einer unterjährigen Störung warnt der Funk-Rauchmelder den Nutzer vor Ort über optische und akustische Signale.

Wirtschaftlich
Echt-Alarm-Garantie und 10-Jahre-Gerätegarantie, hochwertige und langlebige Gerätebauteile. Eine 10 Jahres-Langzeitbatterie vermeidet einen lästigen Batterieaustausch.

Rücksichtsvoll
Ein integrierter Helligkeitssensor unterdrückt nicht betriebsrelevante Störungsmeldungen in der Nacht.

Aufmerksam
Die Nachführung der Detektionsempfindlichkeit kompensiert die normale Verschmutzung eines Rauchmelders. Täuschungsalarme werden minimiert - bei konstant hoher Sicherheit.

Echt-Alarm-Garantie und 10-Jahres-Gerätegarantie
Bei Abschluss eines Vertrages über den Rauchmelderservicestar bieten wir eine Gewährleistungsfrist von 10 Jahren

Integration in das METRONA FUNKSYSTEMstar
Der ferninspizierbare Rauchmelderstar kann problemlos in das METRONA FUNKSYSTEMstar integriert werden. Kombiniert mit dem Rauchmelderservicestar entfällt eine Inspektion vor Ort.

Leistungsmerkmale

Qualitätsmerkmale

Geprüfte Fachkraft für RauchwarnmelderUnsere geprüften Montage- und Servicefachkräfte erfüllen die Anwendungsnorm DIN 14676. Diese Anwendungsnorm spezifiziert die Planung, den Einbau, den Betrieb sowie die Instandhaltung von Rauchmeldern.
Qualitätslabel RauchmelderUnser Qualitäts-Rauchmelder zeichnet sich durch das „Q“-Label aus. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Prüfung nach den neuen und strengen Anforderungen der vfdb-Richtlinie 14-01.
Weitere Informationen zum Q-Label unter www.brunata-metrona.de/q-label.

FAQ

Rauchwarnmelder ist die offizielle Bezeichnung für Rauchmelder im privaten Bereich. Rauchmelder werden eigentlich in gewerblichen Objekten verwendet und sind Bestandteil einer Brandmeldeanlage. Da der Begriff Rauchmelder für Rauchwarnmelder aber bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist, verwendet BRUNATA-METRONA ausschließlich den Begriff Rauchmelder im Sinne eines Rauchwarnmelders.

Produktnorm DIN EN 14604
Die DIN EN 14604 ist eine Europäische Produktnorm, die die Anforderungen und Leistungskriterien für Rauchmelder im privaten Bereich festlegt. Dabei werden Prüfverfahren und Regeln festgesetzt, nach denen ein Rauchmelder in der Wohnungswirtschaft verwendet werden darf. Rauchmelder, die eine Prüfung vom VdS bestanden haben, erhalten ein VdS Zertifikat.

Anwendungsnorm DIN 14676
Die DIN 14676 legt die Mindestanforderungen für die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchmeldern in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung fest.

vfdb-Richtlinie 14-01 („Q“-Label“)
Die vfdb-Richtlinie 14-01 legt höhere Anforderungen und Prüfmethoden an Rauchmelder fest als die Mindestanforderungen der DIN EN 14604.

vfdb: Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.

Ausstattungsvarianten visualisiert

Die Mindestanzahl der benötigten Rauchmelder wird durch in die jeweilige Landesbauordnung definiert: In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens einem Rauchmelder ausgestattet sein. Die Rauchmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

BRUNATA-METRONA empfiehlt für den optimalen Schutz, jeden Raum, mit Ausnahme von Küchen und Bädern, mit Rauchmeldern auszustatten.

Die Ausstattung von gemeinschaftlich genutzten Bereichen ist derzeit nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Die DIN 14676 argumentiert hierzu wie folgt: „Diese Räume sind keiner Wohnung direkt zugeordnet und auch nicht für den dauerhaften Aufenthalt von Personen vorgesehen. In den Zeiten, in denen Personen sich darin aufhalten, ist davon auszugehen, dass die Personen über ihre volle Wahrnehmungsfähigkeit verfügen und in der Lage sind, rechtzeitig Gefahren zu erkennen, um entsprechend angepasst reagieren zu können.“

Anmerkungen:

  • Erfolgt eine Ausstattung der o.g. Bereiche mit Rauchmeldern, sind die Bewohner über das richtige Verhalten im Brandfall zu informieren.
  • Die erhöhte Staubentwicklung, Zugluft, etc. in diesen Bereichen können unter Umständen zu Fehlalarmen führen.

Sollte eine Beschädigung oder gar ein Defekt bemerkt werden, muss der Rauchmelder schnellstmöglich ausgetauscht werden, damit im Brandfall ein optimaler Schutz besteht.

Dabei wird kontrolliert und überprüft, ob

  • die Rauchmelder alarmbereit sind und keine funktionsrelevante Beschädigung vorliegt,
  • die Raucheintrittsöffnungen frei sind,
  • die Umgebung von 50 cm um die Rauchmelder frei von Hindernissen ist, die das Eindringen von Brandrauch behindern und
  • eine Demontage der Rauchmelder aus ihrem Sockel vorliegt.

Das neue „Q“-Label zeichnet Qualitäts-Rauchmelder aus, die die vfdb-Richtlinie 14-01 erfüllen. In dieser Richtlinie werden härtere Anforderungen und Prüfmethoden festgelegt, die über die Mindestanforderungen der DIN 14604 hinausgehen.

Leistungsmerkmale dieser Rauchmelder sind:

  • Geprüfte Langlebigkeit
  • Erhöhte Stabilität
  • Reduktion von Fehlalarmen
  • Fest eingebaute 10-Jahresbatterie

Die Rauchmelder von BRUNATA-METRONA entsprechen den erhöhten Qualitätskriterien der vfdb-Richtlinie 14-01 und sorgen so für maximale Sicherheit.

Weitere Informationen zum Q-Label unter www.brunata-metrona.de/q-label.

Einbaufristen nach Bundesland Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Hamburg Bremen Niedersachsen Sachsen Sachsen-Anhalt Nordrhein-Westfalen Hessen Thüringen Rheinland-Pfalz Saarland Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg
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Baden-Württemberg
§ 15 (7) Bandschutz - Landesbauordnung für Baden-Württemberg

Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.
Bayern
Art. 46 (4) Wohnungen - Bayerische Bauordnung

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Berlin
§ 48 Abs. 4 Bauordnung für Berlin

In Wohnungen müssen
1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und
2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen,
jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Brandenburg
§ 48 Abs. 4 Brandenburgische Bauordnung

In Wohnungen müssen
1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und
2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen,
jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Bremen
§ 48 (4) Wohnungen – Bremische Landesbauordnung

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Hamburg
§ 45 (6) Wohnungen – Hamburgische Bauordnung

In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten.
Hessen
§ 14 (2) Brandschutz – Hessische Bauordnung

Zum Schutz von schlafenden Personen müssen
1. in Wohnungen die Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen,
2. in sonstigen Nutzungseinheiten die Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.
Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt
1. in Wohnungen nach Satz 1 Nr. 1 den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern,
2. in Nutzungseinheiten nach Satz 1 Nr. 2 den Betreiberinnen und Betreibern, es sei denn, die Eigentümerinnen oder die Eigentümer haben diese Verpflichtung übernommen.
Bestehende Nutzungseinheiten nach Satz 1 Nr. 2 sind bis zum 1. Januar 2020 entsprechend auszustatten.
Mecklenburg-Vorpommern
§48 (4) Wohnungen – Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
Niedersachsen
§ 44 (5) Wohnungen – Niedersächsische Bauordnung

1 In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.
2 Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.
3 In Wohnungen, die bis zum 31. Oktober 2012 errichtet oder genehmigt sind, hat die Eigentümerin oder der Eigentümer die Räume und Flure bis zum 31. Dezember 2015 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten.
4 Für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder in den in Satz 1 genannten Räumen und Fluren sind die Mieterinnen und Mieter, Pächterinnen und Pächter, sonstige Nutzungsberechtigte oder andere Personen, die die tatsächliche Gewalt über die Wohnung ausüben, verantwortlich, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Nordrhein-Westfalen
§ 47 Wohnungen – Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen

(3) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder hat die unmittelbare besitzhabende Person sicherzustellen, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Rheinland-Pfalz
§ 44 (8) Wohnungen – Landesbauordnung Rheinland-Pfalz

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind in einem Zeitraum von fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes entsprechend auszustatten.
Saarland
§ 46 (4) Wohnungen – Landesbauordnung Saarland

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen und Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Sachsen
§47 (4) Aufenthaltsräume - Sächsische Bauordnung

Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, und Flure, die zu diesen Aufenthaltsräumen fuhren, sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten, soweit nicht für solche Räume eine automatische Rauchdetektion und angemessene Alarmierung sichergestellt sind. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Sachsen-Anhalt
§47 (4) Wohnungen – Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Rauchwarnmelder sind auf Verlangen für Menschen mit nachgewiesener Gehörlosigkeit mit optischen Signalen auszustatten. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.
Schleswig-Holstein
§ 49 (4) Wohnungen – Bauordnung für das Land Schleswig-Holstein

In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchwarnmelder auszurüsten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen oder Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.
Thüringen
§48 (4) Wohnungen – Thüringer Bauordnung

Zum Schutz von Leben und Gesundheit müssen in Wohnungen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Vorhandene Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2018 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten. Die Einstandspflicht der Versicherer im Schadensfall bleibt unberührt.
Land Neubauten seit Bestandsbauten
Ausstattung bis spätestens
Quelle
Baden-Württemberg 2013 31.12.2014 § 15 Abs. 7 LBO-BW
Bayern 2013 31.12.2017 § 46 Abs. 4 BayBO
Berlin 2017 31.12.2020 § 48 Abs. 4 BauO Berlin
Brandenburg 01.07.2016 31.12.2020 § 48 Abs. 4 BbgBO
Bremen 2010 31.12.2015 § 48 Abs. 4 BremLBO
Hamburg 2006 31.12.2010 § 45 Abs. 6 HBauO
Hessen1 2005 31.12.2014 § 14 Abs. 2 HBO
Mecklenburg-Vorpommern 2006 31.12.2009 § 48 Abs. 4 LBauO M-V
Niedersachsen 2012 31.12.2015 § 44 Abs. 5 NBauO
Nordrhein-Westfalen 2013 31.12.2016 § 47 Abs. 3 BauO NRW
Rheinland-Pfalz 2003 12.07.2012 § 44 Abs. 8 LBauO
Saarland 2004 31.12.2016 § 46 Abs. 4 LBauO
Sachsen 2016 - § 47 Abs. 4 SächsBO
Sachsen-Anhalt 2009 31.12.2015 § 47 Abs. 4 BauO LSA
Schleswig-Holstein 2005 31.12.2010 § 49 Abs. 4 LBauO
Thüringen 2008 31.12.2018 § 48 Abs. 4 ThürBO

1) Erweiterte Ausstattungspflicht: Auch außerhalb von Wohnungen in Aufenthaltsräumen, in denen Personen bestimmungsgemäß schlafen, ist mindestens ein Rauchmelder zu installieren. Neubauten ab 7.7.2018, Bestandbauten bis spätestens 31.12.2019.

Die Rauchkammer des Rauchmelders wird permanent auf Verschmutzung überprüft. Nimmt der Schmutzpartikelanteil in der Messkammer (=Rauchkammer) zu, wird die Alarmschwelle automatisch angepasst, so dass der Abstand zum Grundsignal immer gleich bleibt und damit der Rauchmelder aufgrund der Verschmutzung nicht empfindlicher wird. Die Verschmutzungsprognose erhöht damit die Fehlalarmsicherheit und die Lebensdauer der Rauchmelder.

Für die Ausstattung einer Wohnung ist der jeweilige Eigentümer verantwortlich.

Täuschungsalarm

Baustaub sowie Wasser- oder Küchendämpfe können unter anderem zu einem Täuschungsalarm führen. Einen Täuschungsalarm können Sie durch Drücken der Prüftaste ausschalten, dadurch wird der Alarm stumm geschaltet (für 10 Minuten bei den Rauchmeldern GENIUS H/Hx und Ei650 sowie für 15 Minuten beim Rauchmelderstar) . Sorgen Sie umgehend für eine gute Durchlüftung des Raumes. Sollte der Warnton trotzdem weiter ertönen, betätigen Sie erneut die Prüftaste.

Fehlalarm

Fehlalarme sind Alarme, die der Rauchmelder signalisiert, obwohl kein Grund dafür vorliegt. Einen Fehlalarm können Sie ebenfalls durch Drücken der Prüftaste ausschalten, dadurch wird der Alarm stumm geschaltet (für 10 Minuten beim den Rauchmeldern GENIUS H/Hx und Ei650 sowie für 15 Minuten beim Rauchmelderstar). Lässt sich ein Alarm nicht dauerhaft ausschalten, rufen Sie bitte unsere Hotline 0800 0001797 an. Wir stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

Benachrichtigen Sie bitte bei einem Täuschungs- oder Fehlalarm auch vorsorglich Ihre Nachbarn, so dass nicht grundlos die Feuerwehr alarmiert wird.

Erklärung Streulichtprinzip

Die Rauchmelder von BRUNATA-METRONA arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Bei diesem Verfahren macht man sich das Verhalten von gebrochenem oder gestreutem Licht zu Nutze. Ab einer bestimmten Rauchkonzentration in der Rauchkammer wird das Licht der Leuchtdiode auf ein Fotoelement gelenkt und ein akustischer Alarm ausgelöst.

Zur Gewährleistung der Funktionssicherheit, müssen Rauchmelder gemäß DIN 14676 mindestens einmal jährlich einer Inspektion unterzogen werden. Die Ergebnisse der Überprüfung sind zu dokumentieren.

Die Lebensdauer der Rauchmelder von BRUNATA-METRONA beträgt 10 Jahre, danach müssen sie ersetzt werden. Ein Batteriewechsel ist bei keinem Rauchmelder von BRUNATA-METRONA notwendig, da die Langzeit-Batterien ebenfalls für einen Betrieb von 10 Jahren ab Einbaudatum ausgelegt sind.

Ja, der Rauchmelderservice wird gleichzeitig mit der Jahresablesung durchgeführt.

Durch normalen Zigarettenkonsum wird der Rauchmelder in der Regel nicht ausgelöst, es sei denn, der Rauch wird direkt in den Rauchmelder eingeblasen.

Sollte es dennoch zu einem Täuschungsalarm kommen, kann der Rauchmelder über die Prüftaste stummgeschaltet werden (für 10 Minuten bei den Rauchmeldern GENIUS H/Hx und Ei650 sowie für 15 Minuten beim Rauchmelderstar). Sorgen Sie umgehend für eine gute Durchlüftung des Raumes. Sollte der Warnton trotzdem weiter ertönen, betätigen Sie erneut die Prüftaste.

Die Projektierung und Installation von Rauchmeldern wird in der Anwendungsrichtlinie DIN 14676 geregelt.

Wo: An der Raumdecke
Wohin: Möglichst mittig
Wie hoch: Maximale Raumhöhe 6 m
Überwachungsfläche pro Rauchmelder: Max. 60 m²

Zu allen Einrichtungsgegenständen und Wänden ist ein Mindestabstand von 50 cm einzuhalten.

Nein: Das Gerät kann nicht feststellen, ob sich in der Wohnung Personen aufhalten. Daher können auch keine Rückschlüsse auf das Verhalten von bestimmten Personen gezogen werden. Der Rauchmelderstar verfügt weder über Kameras noch über sonstige Ausstattungen, die eine Überwachung der Wohnungsnutzer ermöglichen würden. Gegenüber einer Ausstattung mit nicht-fernprüfbaren Rauchmeldern wird die Privatsphäre der Wohnungsnutzer sogar besser gewahrt, da die Wohnungen zur vorgeschriebenen jährlichen Funktionsprüfung nicht betreten werden müssen.

Nein: Die Datenübertragung erfolgt ausschließlich unidirektional vom Rauchmelder zum Datensammler im Hausflur. Eine Beeinflussung/Neukonfiguration von außen ist daher physisch nicht möglich.

Nein: Im Rauchmelder befindet sich kein Mikrofon sondern lediglich ein Ultraschall-Sender/-Empfänger. Der Frequenzbereich der menschlichen Stimme mit den Obertönen beträgt etwa 80 Hz bis 12 kHz. Der verwendete Ultraschall-Sender/-Empfänger arbeitet bei typischerweise 40 kHz. Der verwendete Frequenzbereich liegt daher außerhalb des Bereichs für menschliche Sprache.

Nein: Wie oben erläutert kann der Rauchmelderstar keine personenbezogenen Daten im Sinne des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) erheben. Folglich kann er auch keine personenbezogenen Daten übertragen.

Dies wurde bereits in zwei Gerichtsurteilen bestätigt (Amtsgericht und Landgericht Köln). Das Bundesverfassungsgericht beschloss am 8.12.2015 einstimmig die Verfassungsbeschwerde eines Mieters gegen den Rauchmelderstar nicht zur Entscheidung anzunehmen.

Die Datenübertragung erfolgt am Monatsende (Sendezeitpunkt) vom Rauchmelder zum Datensammler im Hausflur. Der monatlich übertragene Rauchmelderstatus beinhaltet: das Montagedatum, Geräteidentifikationsnummer, Konfigurationsdaten des Rauchmelderstar, Gerätestatus (z.B. festgestellter Gerätefehler), Informationen zum Verschmutzungsgrad der innen liegenden Rauchkammer und eine Prüfzahl zur Sicherung einer fehlerfreien Datenübertragung.

Das Gerät führt folgende Prüfungen durch:

Funktionsprüfung: Das Gerät überprüft die Batteriespannung sowie mittels Infrarotüberwachung die Raucheintrittsöffnungen. Sollte es dabei ein Problem feststellen, erfolgen ein akustisches und ein optisches Signal für den Nutzer und das Gerät sendet diese Statusinformation zum Sendezeitpunkt am Monatsende an den Datensammler.

Abstandskontrolle: Damit ein Rauchmelder ordnungsgemäß funktionieren kann, muss um das Gerät ein Radius von mindestens 50cm frei von Hindernissen sein, damit im Brandfall der Rauch das Gerät tatsächlich erreichen kann. Das Gerät hat drei Ultraschallsensoren, die das Umfeld 1x pro Woche entsprechend überwachen. Wird ein Gegenstand erkannt, erfolgen ein akustisches und ein optisches Signal für den Nutzer und das Gerät sendet zum Sendezeitpunkt eine entsprechende Nachricht an den Datensammler.

Demontageerkennung: Bleibt der Rauchmelder länger als zwei Wochen demontiert, erfolgen ein akustisches und ein optisches Signal für den Nutzer und das Gerät sendet zum Sendezeitpunkt eine entsprechende Nachricht an den Datensammler.

In Verbindung mit unserem Rauchmelder Ei650 und Rauchmelder star empfehlen wir das Produkt lisa Alarmo von der Firma Humantechnik GmbH (E-Mail: info@humantechnik.com). Der jeweilige Nutzer oder Eigentümer kann sich nach Ausstattung der Liegenschaft direkt an den Gehörgeräteakustiker oder an den Hersteller wenden.

Bei beiden Varianten wird im Brandfall der Alarm des Rauchmelders an die Empfangseinheiten der Firma Humantechnik (z.B. Blitzlichtlampen, Vibrationsempfänger, Rüttelkissen etc.) gesendet.


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