heat i/a/t/m und c

Der Wärmezähler heat wurde speziell für die Anforderungen in der Wohnungswirtschaft entwickelt. Optimaler Anwendungsbereich ist die wohnungsweise Verbrauchserfassung von Wärmeenergie. Die Durchflusserfassung erfolgt mittels Flügelradprinzip. Der Wärmezähler steht in den Größen qp 0,6 bis 2,5 m³/h zur Verfügung.
Heat i/a/t/m ist als Messkapselausführung speziell zum schnellen und sicheren Einbau und Austausch in dem am weitesten verbreiteten Einbausystem, dem Einrohranschlussstück (EAS) geeignet. Der Wärmezähler heat ist aber auch zur Adaption aller anderen gängigen Einbausysteme erhältlich. Heat c ist als Verschraubungsversion im Aufputzgehäuse lieferbar.

Einsatzbereich

  • Wärmemessung
  • In der Ausführung heatstar auch als Kältezähler einsetzbar
  • Nenndurchflussbereich je nach Modell qp: 0,6 / 1,5 / 2,5 m³/h
  • Zulässiger Temperaturbereich Durchflusssensor: 15 – 90 °C
  • Zulässiger Temperaturbereich Rechenwerk: 1 – 150 °C

Vorteile und Leistungsmerkmale

Präzise Durchflussmessung mit geringem Druckverlust
Mit einem rückwirkungsfreien, elektronischen Flügelrad-Abtastsystem und dem Mehrstrahl-Volumenmessteil wird eine hochgenaue Verbrauchserfassung erzielt.

Flexibler und einfacher Einbau
Der Wärmezähler heat eignet sich für alle gängigen Einbausysteme und kann in beliebiger Einbaulage (vertikal und horizontal) installiert und um bis zu 90 ° gekippt werden. Das äußerst klein und flach ausgebildete Rechenwerk lässt sich durch seine 360 ° drehbare Anzeige in allen Einbaulagen einfach bedienen. Das Rechenwerk lässt sich auch abgesetzt montieren und einfach ablesen. Verschiedene Messkapsel-Gewindegrößen ermöglichen einen flexiblen Einbau.

Transparent
Das Display im Rechenwerk zeigt nicht nur den aktuellen Verbrauchswert an, sondern speichert auch die letzten 15 Monatswerte. Dadurch lassen sich die Werte aus der Abrechnung leicht nachvollziehen.

Zukunftssicher mit Funk
Der Wärmezähler heatstar kann einfach mit in das METRONA FUNKSYSTEMstar eingebunden werden.


FAQ

Heizkostenverteiler und Rauchmelder
Heizkostenverteiler und Rauchmelder werden ausgetauscht, wenn die Kapazität der Batterielaufzeit (10 Jahre) in diesen Geräten fast erreicht ist.

Wasser- und Wärmezähler
Das Eichgesetz schreibt vor, dass nur geeichte Zähler im geschäftlichen Verkehr verwendet werden dürfen. Die Eichordnung sieht vor, dass die Eichgültigkeit bei mechanischen Kaltwasserzählern nach 6 Jahren, bei Warmwasserzählern, bei Wärme- und Kältezählern nach 5 Jahren abläuft.
Grund hierfür ist die zunehmende Verkalkung und Verschmutzung der Zähler. Nach dieser Zeit kann nicht mehr sichergestellt werden, dass die zulässigen Fehlertoleranzen (Verkehrsfehlergrenzen) noch eingehalten werden.
Die Verwendung ungeeichter Zähler im geschäftlichen Verkehr stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Geldbußen geahndet werden.

Zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs sind Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden.

Soweit nicht eichrechtliche Bestimmungen zur Anwendung kommen, dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, hinsichtlich derer sachverständige Stellen bestätigt haben, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder dass ihre Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde (vgl. § 5 Heizkostenverordnung). Dies ist besonders zu beachten, wenn seit der Montage der Erfassungsgeräte große Veränderungen an der Heizungsanlage vorgenommen worden sind. Hier ist zu prüfen, ob die Geräteausstattung noch geeignet ist.

Ein Wärmezähler kann Geräusche verursachen, wenn die zulässigen Durchflussgrenzen des Zählers überschritten werden. Dieser Sachverhalt kann auftreten, wenn die Pumpenleistung in Relation zu dem verwendeten Wärmezähler zu hoch ist. Es ist daher immer darauf zu achten, dass die Pumpenleistung, die zu beheizenden Flächen sowie die Auslegung des verwendeten Wärmezähler in richtiger Relation zueinander stehen.


News & Top-Themen

Information zur Gesetzesänderung § 32 Mess- und Eichgesetz: Anzeigepflicht

Durch das Gesetz zur Neuordnung des gesetzlichen Messwesens trat zum 1. Januar 2015 eine Anzeigepflicht für Messgeräte nach § 32 MessEG in Kraft. Allerdings gab es im Rahmen des Gesetzes Unklarheiten dahingehend, wer neue oder erneuerte Messgeräte an die Eichbehörden melden und in welcher Form dies bei mehr als einem Messgerät erfolgen muss.
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