PolluCom C/S

Der Kompakt-Wärmezähler PolluCom C/S eignet sich hervorragend zur wohnungsweisen Verbrauchserfassung in Heiz- und Kühlkreisläufen. PolluCom C ist in den Nenndurchflussgrößen qp 0,6 / 1,5 und 2,5 m³/h erhältlich und lässt sich problemlos in das METRONA Funksystemstar integrieren. PolluCom C-Messkapselzähler sind zum Einbau für die marktüblichen Anschlusstücke verfügbar.

Einsatzbereich

  • Wärme- und/oder Kältemessung 
  • Nenndurchflussbereich qp: 0,6 / 1,5 / 2,5 m³/h 
  • Zulässiger Temperaturbereich: Durchflusssensor 5 - 90 °C
  • Zulässiger Temperaturbereich: Rechenwerk: 5 - 150 °C

Vorteile und Leistungsmerkmale

Präzise Durchflussmessung: Mit dem rückwirkungsfreien, elektronischen Flügelrad-Abtastsystem und den sehr kurzen Messzyklen (Temperaturmessung alle 2 Sekunden; Durchflussmessung alle 4 Sekunden) erzielt PolluCom C eine präzise Verbrauchserfassung.

Anpassungsfähige Bauweise: Der Messkapselzähler PolluCom C/S ist für verschiedene Anschlusstücke verfügbar und deckt die gängigen Messkapsel-Anschlussstücke ab.

Flexibler und einfacher Einbau: PolluCom C/S kann in beliebiger Einbaulage (vertikal und horizontal) installiert und um bis zu 90 ° gekippt werden.

Die Zähler sind kompatibel zu den meisten am Markt üblichen Einstrahlflügelradzählern, die für Fußbodenheizungen oder Heizkörpern verwendet werden. Der Wärmezähler ist auch als kombinierter Wärme-/Kältezähler (Hybridzähler) erhältlich.

Transparent: Das Display im Rechenwerk zeigt nicht nur den aktuellen Verbrauchswert an, sondern speichert auch die letzten 16 Monatswerte. Dies gewährleistet die Nachvollziehbarkeit der verbrauchten Energiemenge pro Abrechnungsperiode.

Zukunftssicher mit Funk: Mit dem optionalen Funkmodul kann der Wärmezähler problemlos in das METRONA FUNKSYSTEMstar integriert werden. Die Geräte lassen sich ohne Betreten der Nutzeinheit ablesen.


FAQ

Zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs sind Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden.

Soweit nicht eichrechtliche Bestimmungen zur Anwendung kommen, dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, hinsichtlich derer sachverständige Stellen bestätigt haben, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder dass ihre Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde (vgl. § 5 Heizkostenverordnung). Dies ist besonders zu beachten, wenn seit der Montage der Erfassungsgeräte große Veränderungen an der Heizungsanlage vorgenommen worden sind. Hier ist zu prüfen, ob die Geräteausstattung noch geeignet ist.

Ein Wärmezähler kann Geräusche verursachen, wenn die zulässigen Durchflussgrenzen des Zählers überschritten werden. Dieser Sachverhalt kann auftreten, wenn die Pumpenleistung in Relation zu dem verwendeten Wärmezähler zu hoch ist. Es ist daher immer darauf zu achten, dass die Pumpenleistung, die zu beheizenden Flächen sowie die Auslegung des verwendeten Wärmezähler in richtiger Relation zueinander stehen.

Heizkostenverteiler und Rauchmelder
Heizkostenverteiler und Rauchmelder werden ausgetauscht, wenn die Kapazität der Batterielaufzeit (10 Jahre) in diesen Geräten fast erreicht ist.

Wasser- und Wärmezähler
Das Eichgesetz schreibt vor, dass nur geeichte Zähler im geschäftlichen Verkehr verwendet werden dürfen. Die Eichordnung sieht vor, dass die Eichgültigkeit bei mechanischen Kaltwasserzählern nach 6 Jahren, bei Warmwasserzählern, bei Wärme- und Kältezählern nach 5 Jahren abläuft.
Grund hierfür ist die zunehmende Verkalkung und Verschmutzung der Zähler. Nach dieser Zeit kann nicht mehr sichergestellt werden, dass die zulässigen Fehlertoleranzen (Verkehrsfehlergrenzen) noch eingehalten werden.
Die Verwendung ungeeichter Zähler im geschäftlichen Verkehr stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Geldbußen geahndet werden.


News & Top-Themen

Information zur Gesetzesänderung § 32 Mess- und Eichgesetz: Anzeigepflicht

Durch das Gesetz zur Neuordnung des gesetzlichen Messwesens trat zum 1. Januar 2015 eine Anzeigepflicht für Messgeräte nach § 32 MessEG in Kraft. Allerdings gab es im Rahmen des Gesetzes Unklarheiten dahingehend, wer neue oder erneuerte Messgeräte an die Eichbehörden melden und in welcher Form dies bei mehr als einem Messgerät erfolgen muss.
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