PolluTherm

Der kombinierte Wärme-/ Kältezähler PolluTherm erfüllt alle Anforderungen, die beim Einsatz in Nah- und Fernwärmestationen erforderlich sind. Er überzeugt durch sehr kurze Messzyklen.
Zur Durchflussmessung stehen bei PolluTherm wahlweise zwei Technologien zur Verfügung: Entweder mit Hilfe eines Mehrstrahl-Flügelradzählers oder mittels Woltmanzähler, in der Bauform WS oder WP. Die Wärmezählerserie PolluTherm ist standardmäßig in den Größen qp 1,5 bis 150 m³/h erhältlich.

Einsatzbereich

  • Wärme- und Kältemessung
  • Temperaturbereich Rechenwerk: 1 – 180 °C
  • Verwendbare Temperaturfühlerarten: PT500 Zweileiter-Technik
  • Verwendbare Temperaturfühlerarten: PT500 Vierleiter-Technik

Vorteile und Leistungsmerkmale

Präzise Durchflussmessung
Mit dem rückwirkungsfreien, elektronischen Flügelrad-Abtastsystem und den sehr kurzen Messzyklen (Temperaturmessung alle 2 Sekunden; Durchflussmessung alle 4 Sekunden) erzielt der Wärmezähler PolluTherm eine präzise Verbrauchserfassung.

Flexibler und einfacher Einbau
PolluTherm ist in vielen Varianten erhältlich, die auch schwierigen und ungewöhnlichen Anforderungen gerecht werden. Der Wärmezähler ist mit nahezu allen Durchflusssensoren nach dem Flügelradprinzip kombinierbar. Er ist in verschiedenen Baulängen, mit Gewinde- oder Flanschausführung  und mit unterschiedlichen Kabellängen erhältlich. Zur Datenkommunikation und Fernablesung bietet das innovative Gehäusekonzept zwei Steckplätze, sodass  Module wie zum Beispiel M-Bus oder Fernzählimpulse jederzeit nachgerüstet werden können.  Das Gerät ist auch als kombinierter Wärme-/Kältezähler (Hybridzähler) erhältlich.

Transparent
Das Display im Rechenwerk zeigt nicht nur den aktuellen Verbrauchswert an, sondern speichert auch die letzten 16 Monatswerte.  Dies gewährleistet die Nachvollziehbarkeit der verbrauchten Energiemenge pro Abrechnungsperiode. Der Hybridzähler speichert die  Daten für Wärme- bzw. Kältemessung in verschiedenen einsehbaren Registern.

Zukunftssicher dank Funktechnologie
Der Wärmezähler lässt sich problemlos in das METRONA FUNKSYSTEMstar integrieren. Dadurch ist ein Ablesen der Messdaten ohne Betreten der Nutzeinheiten möglich.


FAQ

Zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs sind Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden.

Soweit nicht eichrechtliche Bestimmungen zur Anwendung kommen, dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, hinsichtlich derer sachverständige Stellen bestätigt haben, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder dass ihre Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde (vgl. § 5 Heizkostenverordnung). Dies ist besonders zu beachten, wenn seit der Montage der Erfassungsgeräte große Veränderungen an der Heizungsanlage vorgenommen worden sind. Hier ist zu prüfen, ob die Geräteausstattung noch geeignet ist.

Ein Wärmezähler kann Geräusche verursachen, wenn die zulässigen Durchflussgrenzen des Zählers überschritten werden. Dieser Sachverhalt kann auftreten, wenn die Pumpenleistung in Relation zu dem verwendeten Wärmezähler zu hoch ist. Es ist daher immer darauf zu achten, dass die Pumpenleistung, die zu beheizenden Flächen sowie die Auslegung des verwendeten Wärmezähler in richtiger Relation zueinander stehen.

Heizkostenverteiler und Rauchmelder
Heizkostenverteiler und Rauchmelder werden ausgetauscht, wenn die Kapazität der Batterielaufzeit (10 Jahre) in diesen Geräten fast erreicht ist.

Wasser- und Wärmezähler
Das Eichgesetz schreibt vor, dass nur geeichte Zähler im geschäftlichen Verkehr verwendet werden dürfen. Die Eichordnung sieht vor, dass die Eichgültigkeit bei mechanischen Kaltwasserzählern nach 6 Jahren, bei Warmwasserzählern, bei Wärme- und Kältezählern nach 5 Jahren abläuft.
Grund hierfür ist die zunehmende Verkalkung und Verschmutzung der Zähler. Nach dieser Zeit kann nicht mehr sichergestellt werden, dass die zulässigen Fehlertoleranzen (Verkehrsfehlergrenzen) noch eingehalten werden.
Die Verwendung ungeeichter Zähler im geschäftlichen Verkehr stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Geldbußen geahndet werden.


News & Top-Themen

Information zur Gesetzesänderung § 32 Mess- und Eichgesetz: Anzeigepflicht

Durch das Gesetz zur Neuordnung des gesetzlichen Messwesens trat zum 1. Januar 2015 eine Anzeigepflicht für Messgeräte nach § 32 MessEG in Kraft. Allerdings gab es im Rahmen des Gesetzes Unklarheiten dahingehend, wer neue oder erneuerte Messgeräte an die Eichbehörden melden und in welcher Form dies bei mehr als einem Messgerät erfolgen muss.
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