ULTRAHEAT XL 2

Der Wärme-/Kältezähler ULTRAHEAT XL 2 wurde speziell für die vielfältigen Anforderungen der Wärme- und Kältemessung konzipiert. Damit eignet er sich besonders für den Einsatz in der Haustechnik – beispielsweise in der Vorerfassung und Warmwasserabtrennung.
Die Durchflusserfassung basiert auf dem Ultraschallprinzip, das eine äußerst präzise, zuverlässige und vor allem dauerhafte Messgenauigkeit gewährleistet. Die Wärmezählerserie XL 2 steht in den Größen qp 0,6 bis 60 m³/h zur Verfügung.

Einsatzbereich

  • Wärme- und Kältemessung in der Haustechnik und in der Versorgungswirtschaft
  • Nenndurchflussgrößen qp: 0,6 – 60 m³/h
  • Temperaturbereiche Volumenmessteil: 5 – 130 °C
  • Empfohlen für Wärmeanwendungen 10 - 130 °C
  • Empfohlen für Kälteanwendungen 5 - 50 °C
  • Temperaturbereiche Rechenwerk: 2 – 180 °C

Vorteile und Leistungsmerkmale

Präzise Durchflussmessung mit geringem Druckverlust
Das statische Messverfahren nach dem Ultraschallprinzip sorgt für eine  exakte und dauerhafte Wärmeerfassung, selbst bei kleinsten Durchflussmengen. Durch den geringen Druckverlust kann der Zähler problemlos in Bestandsanlagen nachgerüstet werden.

Flexibler und einfacher Einbau
ULTRAHEAT XL 2 benötigt keine Einlaufstrecke und kann in beliebiger Einbaulage (vertikal und horizontal) installiert werden. Der Wärmezähler ist optional in verschiedenen Baulängen, mit Gewinde- oder Flanschausführung  und mit unterschiedlichen Kabellängen verfügbar und damit für jede Einbausituation geeignet.

Hohe Betriebssicherheit
Der Durchflusssensor  in robuster Ganzmetallausführung enthält keine beweglichen Teile. So ist der Wärmezähler robust gegenüber Fremdkörpern im Heizwasser. Die verschleißfreie Durchflussmessung garantiert eine lange Lebensdauer.

Transparent
Das Display im Rechenwerk zeigt den aktuellen Verbrauchswert an und speichert die letzten 18 Monatswerte. Die Abrechnung bleibt somit jederzeit nachvollziehbar.

Zukunftssicher mit Funk
ULTRAHEAT XL 2 ist auch mit Funkmodul erhältlich. und kann problemlos in das METRONA FUNKSYSTEMstar integriert werden. Die Ablesung der Geräte ist ohne Betreten der Nutzeinheiten möglich.


FAQ

Zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs sind Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden.

Soweit nicht eichrechtliche Bestimmungen zur Anwendung kommen, dürfen nur solche Ausstattungen zur Verbrauchserfassung verwendet werden, hinsichtlich derer sachverständige Stellen bestätigt haben, dass sie den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder dass ihre Eignung auf andere Weise nachgewiesen wurde (vgl. § 5 Heizkostenverordnung). Dies ist besonders zu beachten, wenn seit der Montage der Erfassungsgeräte große Veränderungen an der Heizungsanlage vorgenommen worden sind. Hier ist zu prüfen, ob die Geräteausstattung noch geeignet ist.

Ein Wärmezähler kann Geräusche verursachen, wenn die zulässigen Durchflussgrenzen des Zählers überschritten werden. Dieser Sachverhalt kann auftreten, wenn die Pumpenleistung in Relation zu dem verwendeten Wärmezähler zu hoch ist. Es ist daher immer darauf zu achten, dass die Pumpenleistung, die zu beheizenden Flächen sowie die Auslegung des verwendeten Wärmezähler in richtiger Relation zueinander stehen.

Heizkostenverteiler und Rauchmelder
Heizkostenverteiler und Rauchmelder werden ausgetauscht, wenn die Kapazität der Batterielaufzeit (10 Jahre) in diesen Geräten fast erreicht ist.

Wasser- und Wärmezähler
Das Eichgesetz schreibt vor, dass nur geeichte Zähler im geschäftlichen Verkehr verwendet werden dürfen. Die Eichordnung sieht vor, dass die Eichgültigkeit bei mechanischen Kaltwasserzählern nach 6 Jahren, bei Warmwasserzählern, bei Wärme- und Kältezählern nach 5 Jahren abläuft.
Grund hierfür ist die zunehmende Verkalkung und Verschmutzung der Zähler. Nach dieser Zeit kann nicht mehr sichergestellt werden, dass die zulässigen Fehlertoleranzen (Verkehrsfehlergrenzen) noch eingehalten werden.
Die Verwendung ungeeichter Zähler im geschäftlichen Verkehr stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Geldbußen geahndet werden.


News & Top-Themen

Information zur Gesetzesänderung § 32 Mess- und Eichgesetz: Anzeigepflicht

Durch das Gesetz zur Neuordnung des gesetzlichen Messwesens trat zum 1. Januar 2015 eine Anzeigepflicht für Messgeräte nach § 32 MessEG in Kraft. Allerdings gab es im Rahmen des Gesetzes Unklarheiten dahingehend, wer neue oder erneuerte Messgeräte an die Eichbehörden melden und in welcher Form dies bei mehr als einem Messgerät erfolgen muss.
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