Erfassungsgeräte

Erfassungsgeräte

für Wärme, Kälte und Wasser

Erfassungsgeräte

für Wärme, Kälte und Wasser

Verlässliche Verbrauchsinformationen und Abrechnungen beginnen mit einer passenden Messausstattung. BRUNATA-METRONA prüft die technischen Voraussetzungen Ihrer Immobilie, wählt geeignete Erfassungsgeräte aus und übernimmt die fachgerechte Montage und Inbetriebnahme.

Unsere fernablesbaren und interoperablen Geräte erfassen den Verbrauch von Wärme, Kälte und Wasser. Die erfassten Werte bilden die Grundlage für unterjährige Verbrauchsinformationen und die jährliche Verbrauchsabrechnung. Für die Ablesung müssen die Wohnungen nicht betreten werden.

Kurzüberblick: Das leistet die Messausstattung

Erfassen den Verbrauch von Wärme, Kälte und Wasser zuverlässig und geräteklassengenau

Liefern die Datenbasis für unterjährige Verbrauchsinformationen

Werden ausgelesen, ohne dass die Wohnungen betreten werden müssen

Sind fernablesbar und interoperabel und erfüllen die geltenden Anforderungen

Fließen mit ihren Werten in die jährliche Verbrauchsabrechnung ein

Bei Miete: inklusive Funktionskontrolle, Eichfristmanagement, Austausch, Demontage und Entsorgung

Welche Erfassungsgeräte gibt es?

Für die Verbrauchserfassung in Wohn- und Gewerbeimmobilien kommen vier Geräteklassen zum Einsatz. 
Sie unterscheiden sich in Messaufgabe, Einbauort und Rolle für die Abrechnung.

Heizkostenverteiler TELMETRIC smart

Heizkostenverteiler

Heizkostenverteiler ermitteln die anteilige Wärmeabgabe eines einzelnen Heizkörpers. Sie werden direkt am Heizkörper angebracht und kommen in zentral beheizten Gebäuden zum Einsatz. Die erfassten Werte werden in Verbrauchseinheiten angegeben; eine Energiemenge in kWh wird damit nicht ermittelt. Fachliche Bewertung und Montage sind für belastbare Ergebnisse entscheidend.

METRONA ULTRAHEAT XS2 smart

Wärmezähler

Wärmezähler messen die tatsächlich abgegebene thermische Energiemenge in kWh oder MWh. Sie kommen beispielsweise bei der wohnungsweisen Wärmeversorgung, bei Fußbodenheizungen oder für definierte Heizkreise zum Einsatz. Grundlage der Messung sind Volumenstrom und Temperaturdifferenz.

Kältezähler

Kältezähler erfassen die abgegebene thermische Kältemenge, ebenfalls in kWh oder MWh. Sie sind technisch eng mit Wärmezählern verwandt und kommen in Kühl- und Klimatisierungsanlagen zum Einsatz.

METRONA W9 Aufputzzähler

Wasserzähler

Wasserzähler messen das Kalt- oder Warmwasservolumen in m³. Sie werden in Wohnungen, weiteren Nutzungseinheiten und im Gewerbe eingesetzt. Warm- und Kaltwasser werden dabei getrennt erfasst.

Die folgende Tabelle zeigt, welches Messprinzip die verschiedenen Erfassungsgeräte nutzen und wo sie zum Einsatz kommen:

GerätErfasstEinheitTypischer Einsatz
HeizkostenverteilerWärmeabgabe am HeizkörperVerbrauchseinheitenHeizkörper
Wärmezählerthermische EnergiekWh/MWhHeizkreise
Kältezählerthermische KälteenergiekWh/MWhKühlung/Klimatisierung
WasserzählerWasserverbrauchm³Kalt- und Warmwasser

Heizkostenverteiler oder Wärmezähler:
Was ist der Unterschied?

Heizkostenverteiler und Wärmezähler dienen beide der Verbrauchserfassung, arbeiten aber unterschiedlich.

Heizkostenverteiler

Ein Heizkostenverteiler wird direkt am Heizkörper angebracht. Er ermittelt den anteiligen Verbrauch dieses Heizkörpers und zeigt Verbrauchseinheiten an. Diese Werte bilden gemeinsam mit weiteren Daten die Grundlage für die Kostenverteilung.

Wärmezähler

Ein Wärmezähler ist in einen Heizkreis eingebunden. Er misst eine thermische Energiemenge und gibt das Ergebnis in Kilowattstunden oder Megawattstunden aus.

Welches Messprinzip eingesetzt werden kann, hängt unter anderem vom Heizsystem, von der Wärmeverteilung und von den technischen Gegebenheiten im Gebäude ab. Die Geräte lassen sich daher nicht beliebig gegeneinander austauschen.

Welche Erfassungsgeräte passen zu Ihrer Immobilie?

Die passende Messausstattung wird nicht allein anhand der Gebäudegröße ausgewählt. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer technischer und organisatorischer Faktoren:

  • Heiz- und Kühlsystem
  • Art der Wärmeverteilung
  • Einbau- und Montagesituation
  • Nutzung und Struktur des Gebäudes
  • bereits vorhandene Messausstattung
  • Voraussetzungen für die Funkübertragung
  • geplante Verbrauchsinformationen und Abrechnungsleistungen
  • geltende technische und rechtliche Anforderungen

BRUNATA-METRONA nimmt die technischen Voraussetzungen auf und bestimmt auf dieser Grundlage die geeigneten Geräteklassen und Montagepositionen. Sie müssen daher keine einzelnen Modelle auswählen oder miteinander vergleichen.

Die eingesetzten Erfassungsgeräte sind fernablesbar und interoperabel. Die Verbrauchsdaten werden per Funk an das Gateway und von dort monatlich an das BRUNATA-METRONA-Rechenzentrum übertragen.

Für die Ablesung ist deshalb kein Zutritt zu den Wohnungen notwendig. Das reduziert den Abstimmungsaufwand für Immobilienverwaltungen und erspart den Nutzenden regelmäßige Ablesetermine.

Technische Details zu Funkstandards, Datenübertragung und Sicherheit erklären wir auf der Funksystemseite.
Funksystem kennenlernen

Fernablesung ohne Zutritt 
zu den Wohnungen

Von der technischen Aufnahme bis zur Inbetriebnahme

Die Geräte sind nur ein Teil der Lösung. Entscheidend ist, dass die gesamte Messausstattung fachgerecht geplant, montiert und in die nachfolgenden Daten- und Abrechnungsprozesse eingebunden wird.

BRUNATA-METRONA übernimmt:

01

Technische Aufnahme

Wir erfassen die für die Geräteauswahl und Montage relevanten Gegebenheiten der Immobilie.

02

Auswahl der Messausstattung

Unsere Fachleute bestimmen die geeigneten Geräteklassen und Ausführungen. Dabei berücksichtigen sie den Einsatzzweck und die technischen Voraussetzungen.

03

Fachgerechte Montage

Die Geräte werden an den vorgesehenen Messstellen montiert und dem jeweiligen Nutzungsbereich korrekt zugeordnet.

04

Inbetriebnahme

Nach der Montage werden die Geräte in Betrieb genommen und in die vorgesehenen Prozesse zur Datenübertragung eingebunden.

05

Datenverarbeitung und Abrechnung

Wir verarbeiten die erfassten Verbrauchsdaten und erstellen unterjährige Verbrauchsinformationen sowie Verbrauchsabrechnungen.

Erfassungsgeräte mieten 
oder kaufen?

Erfassungsgeräte können gemietet oder gekauft werden. 
BRUNATA-METRONA empfiehlt in der Regel die Miete:

  • Keine hohe einmalige Anfangsinvestition, stattdessen planbare regelmäßige Kosten
  • Weniger Verwaltungsaufwand, da Eichfristmanagement und Funktionskontrolle enthalten sind
  • Austausch, Demontage und Entsorgung sind bei Miete bereits eingeschlossen
  • Die Mietkosten können im Rahmen der Heizkostenabrechnung grundsätzlich umgelegt werden, sofern die gesetzlichen und mietvertraglichen Voraussetzungen erfüllt sind

Beim Kauf sind die genannten Lebenszyklus-Services nicht enthalten.

Darum BRUNATA-METRONA

Sie müssen keine Geräte vergleichen oder ein bestimmtes Modell festlegen. Unsere Fachleute wählen eine passende Messausstattung anhand der technischen Voraussetzungen aus.

Von der technischen Aufnahme über Montage und Inbetriebnahme bis zur Verarbeitung der Messwerte greifen die einzelnen Leistungen ineinander. Bei Miete übernehmen wir zusätzlich die vereinbarten Lebenszyklus-Services.

Die Geräte sind in ein System eingebunden, das die monatliche Übertragung und weitere Verarbeitung der Verbrauchsdaten ermöglicht.

Rund 25 Millionen unserer Erfassungsgeräte sind derzeit in Immobilien verbaut.

„Von METRONA erhalten wir Qualitätsgeräte made in Germany und auch der Service ist top. Wir liefern unserem Ansprechpartner 
die Daten der Wohnungen sowie das Montagedatum und er kümmert sich 
um alles.”

„Von METRONA erhalten wir Qualitätsgeräte made in Germany und auch der Service ist top. Wir liefern unserem Ansprechpartner 
die Daten der Wohnungen sowie das Montagedatum und er kümmert sich 
um alles.”

Fabian Echle
Teamleitung Innendienst
Werner Wohnbau GmbH & Co. KG

Echle Teamleitung Innendienst
Werner Wohnbau GmbH & Co. KG

FAQ

Darf ein Heizkörper ersatzlos demontiert werden?

Nein, siehe obergerichtliche Rechtsprechung (BayObLG – Aktenzeichen Breg. 2 Z 157/87). Werden Heizkörper ersatzlos abgebaut, wird die Hydraulik der gesamten Heizungsanlage beeinflusst, da sich im Heizsystem einer Liegenschaft dann das Gesamtvolumen ändert. Durch veränderte Druckverhältnisse in den Leitungssystemen können auch zusätzlich Störgeräusche entstehen.

Dürfen an einem Heizkörper mit elektrischem Gebläse Heizkostenverteiler montiert werden?

Nein, an Heizkörpern mit fest eingebauten oder nachträglich angebauten elektrischen Gebläsen dürfen keine Heizkostenverteiler für die verbrauchsabhängige Abrechnung verwendet werden.

Gibt es besondere Anforderungen an die Ausstattung der Geräte zur Verbrauchserfassung und wenn ja, welche?

Zur Erfassung des anteiligen Wärmeverbrauchs sind Wärmezähler oder Heizkostenverteiler, zur Erfassung des anteiligen Warmwasserverbrauchs Warmwasserzähler oder andere geeignete Ausstattungen zu verwenden.

Ich habe meine Heizung nicht aufgedreht. Warum zeigt der dort angebrachte Heizkostenverteiler Einheiten an?

Elektronische Heizkostenverteiler TELMETRIC

Ein Anzeigenfortschritt bei elektronischen Heizkostenverteilern an unbenutzten Heizkörpern kann u. a. folgende Gründe haben:

  1. Es sind Thermostatventile eingebaut. In diesen Ventilen ist eine sogenannte Frostschutzsicherung integriert, die dann in Funktion tritt, wenn die Raumtemperatur bzw. die Temperatur am Thermostatventil (z. B. durch geöffnete Fenster) unter einen fest eingestellten Wert (in der Regel 5 bis 10 Grad Celsius) fällt.
  2. Die Schließung der Ventile an einer überwiegenden Anzahl von Heizkörpern bei einer weiterlaufenden Heizungspumpe (in der Regel spät abends) hat einen ansteigenden Pumpendruck zur Folge. Hierdurch kann der Federdruck des Heizkörperventils überbrückt werden und somit Warmwasser in den Heizkörper gelangen, ohne dass es Nutzende bemerken.

Starke Sonneneinstrahlung spielt dagegen keine Rolle. Unsere elektronischen Heizkostenverteiler verfügen über zwei Temperatur-Fühler, mit denen sie parallel die Raumtemperatur und die Temperatur des Heizkörpers messen. Nur wenn die Heizkörpertemperatur über der Raumtemperatur liegt, spricht der Heizkostenverteiler an.

Heizkostenverteiler mit Verdunstungsflüssigkeit OPTRONIC

Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip sind nur noch in Ausnahmefällen zulässig. Sie arbeiten nach einer einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeit. Je höher die Temperatur des Heizkostenverteilers, desto „mehr“ Flüssigkeit verdunstet. Dieser Vorgang findet – stark eingeschränkt – auch an kalten Heizkörpern statt. „Kaltverdunstung“ ist kein Gerätefehler, sondern Teil des Funktionsprinzips.

Um Temperatureinflüsse, die nicht durch Heizbetrieb entstehen, zu minimieren, werden die Messkapillaren überfüllt, d. h. die Geräte erhalten eine Kaltverdunstungsvorgabe.

Sind die Funkstrahlen der Erfassungsgeräte gefährlich?

Eine von uns in Auftrag gegebene Untersuchung der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit des gesamten Funksystems kommt zu dem Ergebnis, dass nach aktuellem Wissensstand keinerlei Anzeichen für eine Beeinträchtigung oder eine Gesundheitsgefährdung durch die Funkwellen des METRONA Funksystems abgeleitet werden können.

Aus Sicht der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit bestehen auch bei der Berücksichtigung des neuesten Wissensstandes keine Bedenken, das Funksystem in Wohnräumen wie auch in öffentlichen oder beruflichen Bereichen einzusetzen. Betrachtet man die über ein Jahr abgegebene Sendeenergie in einer durchschnittlichen mit Funksystem ausgestatteten Wohnung, so entspricht diese in etwa der Sendeenergie, welche bei einem 5-6 minütigen Telefongespräch mit einem Mobiltelefon freigesetzt wird. Die geringe Leistung, eine sehr kurze Sendedauer des Funktelegramms sowie die niedrige Sendehäufigkeit tragen zusätzlich positiv dazu bei, dass die ermittelten Werte als vernachlässigbar niedrig eingestuft werden.

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