Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Etwa ein Drittel der in Deutschland eingesetzten Primärenergie entfällt auf den Gebäudesektor. Die ehrgeizigen und notwendigen nationalen CO2-Einsparziele sind nur erreichbar, wenn die Einsparpotenziale im Gebäudebereich konsequent identifiziert und genutzt werden.
Nachhaltigkeit im Fokus
Der verantwortungsvolle und verbrauchsgerechte Umgang mit Energie ist seit Jahrzehnten ein zentraler Grundsatz der BRUNATA-METRONA-Gruppe und fest in der Tradition der Eigentümer verankert. Seit mehr als 70 Jahren sorgen wir als Partner der Immobilienwirtschaft für eine verursachungsgerechte Verteilung der Energie- und Wasserkosten.
Unsere Mission ist es, unsere Kunden bei der nachhaltigen und intelligenten Nutzung von Immobilien zu unterstützen. Dies erreichen wir, indem wir durch unsere Dienstleistungen die Verbrauchstransparenz steigern. Dadurch ermöglichen wir Immobilienbetreibenden energieeffiziente Investitionsentscheidungen und befähigen Gebäudenutzende zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Als BRUNATA-METRONA-Gruppe wollen wir nicht nur unsere Kundinnen und Kunden in die Lage versetzen, umweltfreundlicher zu agieren, sondern auch selbst aktives Vorbild sein. Dazu tragen unter anderem die hier vorgestellten Maßnahmen bei:
Ressourcenschonende Dienstleistung
Die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung erzeugt einen wirtschaftlichen Anreiz zur sparsamen Nutzung von Heizung und Warmwasser. Denn der Wärmeverbrauch eines Gebäudes wird nicht allein durch bauliche und technische Eigenschaften bestimmt. Auch das Nutzerverhalten hat wesentlichen Einfluss auf den Energieverbrauch – sowohl bei der Raumheizung als auch bei der Trinkwassererwärmung. Die verbrauchsabhängige Abrechnung macht diesen Einfluss wirtschaftlich wirksam: Wer weniger verbraucht, trägt einen geringeren Anteil der Kosten.
Die Wirkung dieses Anreizes wurde 1986 im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums untersucht. Das GEWOS-Gutachten ermittelte einen durchschnittlichen Energieminderverbrauch von rund 13 Prozent (BMWi/GEWOS, 1986, S. 52). Auch die spätere Studie von Felsmann und Schmidt (TU Dresden, 2013) bestätigt die Bedeutung der verbrauchsabhängigen Abrechnung und bewertet sie als wirksame Maßnahme zur Energieeinsparung und Emissionsvermeidung (Felsmann/Schmidt, 2013, S. 64).
Damit belegen Untersuchungen aus unterschiedlichen Zeiträumen, dass die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung einen wirtschaftlichen Anreiz für einen sparsamen Umgang mit Energie schafft und dabei den wesentlichen Einfluss des Nutzerverhaltens auf den Wärmeverbrauch berücksichtigt.
Gebäude
Unsere eigenen Gebäude betreiben wir energieeffizient und entwickeln diese kontinuierlich weiter. Dabei identifizieren wir systematisch Optimierungspotenziale und nutzen regenerative Energieträger.