FAQ - Ablesung

Das Display des Verteilers zeigt im Wechsel vier unterschiedliche Anzeigen, die jeweils 8 Sekunden sichtbar bleiben:

  • Gerätenummer
  • Vorjahres-Verbrauchswert
  • Prüfzahl und gegebenenfalls Bewertung
  • Aktueller Verbrauchswert

 

 

Bei dem elektronischen Heizkostenverteilern TELMETRIC und den Heizkostenverteilern nach dem Verdunsterprinzip mit zwei Kapillaren, ist der Vorjahreswert gespeichert bzw. in der rechten Kapillare ersichtlich.

Die Vereinbarung eines anderen ersten Termins ist nicht möglich.

Sofern Sie den ersten Termin nicht einhalten können, wird Ihnen unser Servicemitarbeiter durch Einwurf einer Anmeldekarte in Ihren Briefkasten einen zweiten Termin benennen.

Sofern Sie auch diesen Termin nicht wahrnehmen, können Sie einen dritten, kostenpflichtigen Termin vereinbaren.

Hierzu wenden Sie sich bitte an unsere Vertretung/Niederlassung vor Ort.

OPTRONIC

Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip arbeiten nach einer einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeit. Je höher die Temperatur des Heizkostenverteilers, desto „mehr“ Flüssigkeit verdunstet. Dieser Vorgang findet – stark eingeschränkt – auch an kalten Heizkörpern statt. „Kaltverdunstung“ ist kein Gerätefehler, sondern Teil des Funktionsprinzips.

Um Temperatureinflüsse, die nicht durch Heizbetrieb entstehen, zu minimieren, werden die Messkapillaren überfüllt, d. h. die Geräte erhalten eine Kaltverdunstungsvorgabe.

Ausstattungen zur Verbrauchserfassung müssen nach § 5 Abs. 1 der Heizkostenverordnung den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Für Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip ist die DIN EN 835 verbindlich. Die Einhaltung der Anforderungen wurde von einer sachverständigen Stelle geprüft und ist durch die erteilte Zulassung unserer Heizkostenverteiler bestätigt worden.

Unter Ziffer 5.4. heißt es in der DIN EN 835 wörtlich:

„Zum Ausgleich der Kaltverdunstung wird die Kapillare über den Skalen-Nullstrich hinaus gefüllt (rot). Diese Kaltverdunstungsvorgabe ist für mindestens 120 Tage bei einer Messflüssigkeitstemperatur von 20°C zu bemessen. Bei Heizungssysteme mit mittlerer Auslegungs-Heizmediumstemperaturen von weniger als 60°C ist die Kaltverdunstungsvorgabe für mindestens 220 Tage bei derselben Messflüssigkeitstemperatur zu bemessen. An der Skala oder der Messkapillare müssen Markierungen für die Flüssigkeitsstandhöhe einschließlich der Kaltverdunstungsvorgabe angebracht sein. Die Flüssigkeitsstandhöhe einschließlich der Kaltverdunstungsvorgabe muss von außen sichtbar sein.“

Diese Vorgabe aus den technischen Regeln der DIN EN 835 wird von BRUNATA-METRONA Heizkostenverteilern überschritten. Kaltzählungen werden deshalb weitaus besser ausgeglichen als gefordert.

TELMETRIC

Der Heizkostenverteiler TELMETRIC hat eine völlig andere Technik als die älteren Geräte auf Verdunstungsbasis. Der TELMETRIC ist mit seinem sensiblen Zwei-Fühler-Messverfahren in der Lage auch für einen breiten Temperaturbereich eine korrekte Verbrauchserfassung zu ermöglichen.

Aufmerksam werden Nutzer auf die hohe Messgenauigkeit beziehungsweise auch auf die hohe Auflösung der Zählschritte bei elektronischen Heizkostenverteilern, wenn während der Nachtstunden oder während des Lüftens selbst abgedrehte Thermostatventile geringfügig ansprechen und es zu einer Erwärmung eines Heizkörpers kommt.

Zwei-Fühler-Messverfahren bedeutet: genaue Messung von Heizkörper- und Raumtemperaturen. Bei diesem Verfahren werden die Einheiten wesentlich exakter ermittelt, als dies beispielsweise mit Heizkostenverteilern auf Verdunstungsbasis möglich ist. Kleine Temperaturdifferenzen, die mit weniger empfindlichen Verteilgeräten nicht erfasst werden, können mit dem Heizkostenverteiler TELMETRIC genau erfasst und zugeordnet werden.

Hierbei wird die physikalische Gesetzmäßigkeit genutzt, dass nur dann, wenn die Heizkörpertemperatur höher als die Raumtemperatur ist, eine „Wärmeabgabe“ durch den Heizkörper stattfindet. Dieser, der jeweiligen Wohnung zugutekommende Wärmekonsum braucht nicht von der Allgemeinheit mitgetragen zu werden und stellt lediglich einen Betrag zu mehr Gerechtigkeit in der Heizkostenabrechnung dar.

Ein Anzeigenfortschritt an „unbenutzten“ Heizkörpern kann u. a. folgende Gründe haben:

  1. Es sind Thermostatventile eingebaut. In diesen Ventilen ist eine sogenannte Frostschutzsicherung integriert, die dann in Funktion tritt, wenn die Raumtemperatur bzw. die Temperatur am Thermostatventil (z. B. durch geöffnete Fenster) unter einen fest eingestellten Wert (in der Regel 5 bis 10 Grad Celsius) fällt.
  2. Die Schließung der Ventile an einer überwiegenden Anzahl von Heizkörpern bei einer weiterlaufenden Heizungspumpe (in der Regel spät abends) hat einen ansteigenden Pumpendruck zur Folge. Hierdurch kann der Federdruck des Heizkörperventils überbrückt werden und somit Warmwasser in den Heizkörper gelangen, ohne dass es vom Nutzer bemerkt wird.

Die Ablesung erfolgt mittels mobiler Datenerfassung.

Bei der direkten Datenerfassung handelt es sich um ein höchst effizientes Datenerfassungssystem.

Der Einsatz von Handcomputern zur „Mobilen Datenerfassung“ (MDE) macht die Erstellung eines Ablesebeleges bereits bei der Ablesung überflüssig. Die Ablesedaten werden dank moderner und schneller Übertragungsmedien zugriffsgesichert in unserer Zentrale übertragen und umgehend weiterverarbeitet. Eine zusätzliche Übertragung, der früher auf Papier gelieferten Daten in die EDV, sowie die erst dann durchführbaren Prüfungen, entfallen. Parallel zu den Ableseergebnissen werden Datum und Uhrzeit der Ablesung elektronisch dauerhaft gespeichert.

Dieser Weg einer innovativen und effektiven Verbrauchsdatenerfassung, mittels MDE, stellt den heute aktuellen Stand der Technik dar.

Auf dem Anmeldeplakat beziehungsweise der Anmeldekarte sind der Name und die Telefonnummer des Ablesers und des zuständigen Servicecenters vermerkt. Rufen Sie bitte dort an und erkundigen Sie sich nach der Ursache des Fernbleibens sowie nach einem neuen Termin.

Sie können einen kostenpflichtigen Individualtermin vereinbaren. Hierzu wenden Sie sich direkt an Ihren Ansprechpartner vor Ort.

Der Auftrag zur Zwischenablesung erfolgt durch Ihren Vermieter bzw. die zuständige Hausverwaltung. Diese teilen uns Ihre Kontaktdaten, im Idealfall Ihre Mobilfunknummer, mit. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.

Als Vermieter/Hausverwalter beauftragen Sie uns bitte, wenn eine Zwischenablesung gewünscht wird.

 

 

Der Ableser geht bei seiner Tätigkeit nach der Regel „von unten nach oben und von links nach rechts“ vor. Falls er gut in der Zeit liegt und wenn er dadurch keine anderen Hausbewohner beeinträchtigt, wird er Ihrem Wunsch sicherlich nachkommen.