FAQ - Anzeigeservice

Mit dem neuen MessEG gibt es keine Ersteichung von Messgeräten mehr. Damit der Verbraucherschutz gewährleistet ist, müssen die Eichbehörden über die Verwendung von Messgeräten informiert werden. 

In erster Linie ist der Verwender (Gebäudeeigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften) eines Messgerätes zur Anzeige bei den Eichbehörden verpflichtet. Sollte der Verwender allerdings einen Dritten (z. B. einen Messdienstleister) mit der Erfassung von Werten der verwendeten Messgeräte beauftragt haben, geht die Pflicht zur Anzeige auf diesen Dritten über. Das bedeutet für Sie: Sollten Sie mit uns einen Vertrag zur Erfassung von Messwerten abgeschlossen haben, müssen Sie sich um nichts mehr kümmern, die Anzeige wurde von uns bereits durchgeführt.

Fall 1: BRUNATA erfasst die Messwerte in Ihrem Auftrag
BRUNATA zeigt alle  abgelesenen Messgeräte gesammelt bei den Eichbehörden an. Weitere Daten – wie z.B. Hersteller, Typ und das Jahr der Kennzeichnung des Messgeräts – halten wir vor und stellen diese auf Anfrage bereit.

Fall 2: BRUNATA erfasst keine Messwerte für Sie
Sobald ein Messgerät neu installiert oder getauscht wird, muss das Eichamt innerhalb von sechs Wochen nach der Montage darüber informiert werden. Anzugeben sind die eingesetzte Geräteart sowie Name und Anschrift des Messgeräte-Verwenders (Gebäudeeigentümers bzw. Wohnungseigentümergemeinschaft).
Weitere Daten – wie z.B. Hersteller, Typ und das Jahr der Kennzeichnung des Messgeräts – müssen Sie vorhalten und auf Anfrage bereitstellen.
Ein Online-Formular zur Verwenderanzeige finden Sie unter www.eichamt.de

Betroffen sind ausschließlich Wasser-, Wärme- und Kältezähler, die nach dem 1. Januar 2015 in Betrieb genommen werden. Dies betrifft sowohl die erstmalige Ausstattung mit Geräten als auch den Austausch bereits vorhandener Messgeräte aufgrund ablaufender Eichfristen oder wegen eines Defekts.

Wenn die Anzeige nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erfolgt, kann dies auf Grundlage von § 60 Ziffer 18 MessEG mit einem Bußgeld von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.