FAQ - Mythen

Nein: Das Gerät kann nicht feststellen, ob sich in der Wohnung Personen aufhalten. Daher können auch keine Rückschlüsse auf das Verhalten von bestimmten Personen gezogen werden. Der Rauchmelderstar verfügt weder über Kameras noch über sonstige Ausstattungen, die eine Überwachung der Wohnungsnutzer ermöglichen würden. Gegenüber einer Ausstattung mit nicht-fernprüfbaren Rauchmeldern wird die Privatsphäre der Wohnungsnutzer sogar besser gewahrt, da die Wohnungen zur vorgeschriebenen jährlichen Funktionsprüfung nicht betreten werden müssen.

Nein: Im Rauchmelder befindet sich kein Mikrofon sondern lediglich ein Ultraschall-Sender/-Empfänger. Der Frequenzbereich der menschlichen Stimme mit den Obertönen beträgt etwa 80 Hz bis 12 kHz. Der verwendete Ultraschall-Sender/-Empfänger arbeitet bei typischerweise 40 kHz. Der verwendete Frequenzbereich liegt daher außerhalb des Bereichs für menschliche Sprache.

Nein: Die Datenübertragung erfolgt ausschließlich unidirektional vom Rauchmelder zum Datensammler im Hausflur. Eine Beeinflussung/Neukonfiguration von außen ist daher physisch nicht möglich.

Nein: Wie oben erläutert kann der Rauchmelderstar keine personenbezogenen Daten im Sinne des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) erheben. Folglich kann er auch keine personenbezogenen Daten übertragen.

Dies wurde bereits in zwei Gerichtsurteilen bestätigt (Amtsgericht und Landgericht Köln). Das Bundesverfassungsgericht beschloss am 8.12.2015 einstimmig die Verfassungsbeschwerde eines Mieters gegen den Rauchmelderstar nicht zur Entscheidung anzunehmen.